TuS Bothfeld 04 e.V.

Der große Sportverein in Hannover

TKH gegen Bothfeld 1 (BB)

Bothfeld wie aus einem Guss - souveräner Auswärtssieg beim TKH!

TK Hannover 2 vs. TuS Bothfeld: 31 : 80 (14:15, 1:18; 5:26, 11:21)

Einen wahren Sahnetag erwischten gestern die Basketballer des TuS Bothfeld anlässlich ihres Auswärtsspiels bei der zweiten Vertretung des TK Hannover. Hatte man vergangene Woche in der Heimpartie gegen den SC Langenhagen noch enttäuscht, so hatten die Zuschauer dieses Mal den Eindruck, der gegnerische Korb sei so groß wie das berühmte, viel zitierte Scheunentor.

 

 

Allen voran Malek Al Jaber konnte an diesem Tag einfach nicht danebenwerfen. Eine hunderprozentige (!) Dreierquote bei fünf Versuchen geben Anlass zu der Annahme, er sei nur ein Scheinstudent und verbringe seine gesamte Zeit in der Sporthalle der Werner-von-Siemensschule. Er sollte am Ende auf 28 Punkte kommen und garnierte seine Sahneleistung sogar noch mit einer Kirsche in Form eines krachenden Dunkings.

Aber von vorn:

Coach Christian Lukas vermeldete vor dem Spiel Erfreuliches: mit Maik Remy steht dem Team von nun an ein Co-Trainer zur Verfügung und wird uns mit betreuen. Herzlich Willkommen in Bothfeld, Maik !

Die vom wiedergenesenen Kapitän Jona Stahmeyer (ihm war beim Jonglieren ein Amboss auf den kleinen Zeh gefallen und hatte diesen gebrochen) angeführte Starting Five bestand weiterhin aus Robert Hildebrandt, Malek Al Jaber, Steffen Kröger und Nils Mester und legte gleich einen Blitzstart hin. Schnell ging man mit 8:0 in Führung und konnte durch guten Zug zum Korb ein ums andere Mal die Center ins Spiel bringen, welche - mal mehr, mal weniger - sicher verwandelten.

Der TKH ließ sich davon jedoch wenig beeindrucken und kämpfte sich Punkt um Punkt heran, sodass das erste Viertel mit einer hauchdünnen Führung (15:14) für die Gäste endete. Lukas motivierte seine Mannen neu und forderte sie auf, das Brett noch härter zu attackieren. So tankten sich die Bothfelder immer öfter stark durch und brachten den Gegner so dazu, etwas enger zusammenzustehen. Dies erkannten nun die Guards und netzten einige Male von jenseits der Dreierlinie ein. Besonders der letzte Angriff, in dem man die Uhr komplett herunterspielte und nach einer langen Passstaffette Al Jaber draußen auf dem Parkplatz in Position brachte. Natürlich fand auch dieser Wurf sein Ziel, sodass zur Halbzeit eine beruhigende 18-Punkte-Führung zu Buche stand.

Interessant war hierbei, dass ein Centerspieler der ansonsten fair agierenden Gastgeber in diesem Spielabschnitt das Kunstück vollbrachte, dreimal so viele Gegner per Ellbogenschlag zum Bluten zu bringen wie sein Team Punkte erzielt hat (3 Hiebe : 1 Punkt) - sicherlich ein Novum im Basketballsport und als äußerst fraglich zu bewerten! Besonders den nicht gerade als weich bekannten Sebastian Schulz erwischte es übel am Hals. Er steckte den schweren Treffer jedoch weg und zeigte seinem Gegenspieler in der Defense, wie man richtig Basketball spielt.

In der Halbzeitpause warnte Christian Lukas seine Mannschaft vor dem dritten Viertel, welches schon vielen Teams nach Halbzeitführung einen Bruch im Spiel beschert hat und mahnte zur Konzentration. Offensichtlich haben Robert und Malek gut zugehört und schossen mit drei 3ern in den ersten 2 Minuten nach Wiederanpfiff die Lichter aus. Von nun an baute man den Vorsprung langsam weiter aus und brachte das Spiel nach Hause. Erfreulich war, dass sich alle Spieler in die Scoringliste eintragen konnten, was ein gutes Teamplay widerspiegelt.

An dieser Stelle wünschen wir noch Kay eine gute Besserung, er war leider gleich im ersten Angriff der Partie umgeknickt und konnte danach nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen.

Für Bothfeld spielten:

Malek Al Jaber (28 Punkte), Robert Hildebrandt (8), Christoph Bittner und Jona Stahmeyer (je 7), Steffen Kröger und Nils Mester (je 6), Philipp Lüdtke (5), Julius Gohlke, Malte Mießner und Gary Wieselmann (je 4) und Sebastian Schulz (1).

Coach Christian Lukas zeigte sich dieses Mal auch wirklich zufrieden (  zwinkern ) mit der Defensivleistung seiner Truppe - mit 31 kassierten Punkten kann er sich wohl anfreunden. Das Hauptaugenmerk im Training wird nun weiter auf dem eigenen Angriffsspiel liegen, um bis zum Heimspiel gegen die noch ungeschlagenen Neustädter am 5. Februar fit zu sein und den großen Aufstiegsfavoriten vielleicht etwas ärgern zu können.

Bis dahin !

!! GO BOTHFELD !!